Innen oder außen: zuerst den Einsatzzweck klären
Nicht jede Lichterkette eignet sich für beide Einsatzorte. Überlegen Sie zuerst, wo sie hängen soll: im Wohnzimmer, auf dem Balkon oder im Garten, wo Regen fällt. Die wichtigste Angabe ist die Schutzart IP, meist auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung. Eine Lichterkette für den Innenbereich gehört nicht dauerhaft in den Regen. Umgekehrt ist eine als „für außen“ bezeichnete Kette nicht automatisch für langen Dauerbetrieb im Nassen gebaut. Prüfen Sie deshalb die angegebene Schutzart und nicht nur das Wort „außen“.
Achten Sie außerdem auf den Trafo, also das kleine Gehäuse, das die Netzspannung absenkt. Im Außenbereich sollte er geschützt untergebracht sein, etwa in einer Box oder unter einem Vordach, fern von Pfützen. Ein häufiger Fehler ist, die Betriebsspannung nicht zu prüfen: Eine Niedervolt-Kette lässt sich ohne ihren Trafo nicht einfach an eine Steckdose anschließen.
Nutzbare Länge, Anzahl der LEDs und Abstand
Die angegebene Länge sagt nicht alles. Zwei Ketten gleicher Länge können sehr unterschiedlich wirken, je nachdem, wie viele LEDs sie haben und wie weit diese auseinanderstehen. Eine Kette mit 100 LEDs leuchtet dichter als eine gleich lange Kette mit weniger LEDs.
Bei größeren Flächen, etwa einer Hausfassade, einem großen Tannenbaum oder einem Treppengeländer, sollten Sie den Bedarf vorher berechnen. Addieren Sie die benötigten Längen und planen Sie einen Puffer ein. Zu wenige LEDs für die Fläche gehören zu den häufigsten Enttäuschungen.
In den Produktdaten stehen meist Länge, Anzahl der LEDs und manchmal die beleuchtete Länge. Vergleichen Sie alle drei Angaben, nicht nur den Preis.
Lichtfarbe und Blinkmodi
Warmweiß erinnert an Kerzenlicht oder eine klassische Glühbirne. Kaltweiß wirkt klarer und etwas bläulicher. Welche Variante passt, hängt von der gewünschten Stimmung und von Ihrer übrigen Dekoration ab.
Prüfen Sie danach die Funktionen. Ein Timer schaltet die Kette zu festen Zeiten ein und aus, sodass sie nicht die ganze Nacht brennen muss. Manche Modelle bieten außerdem Animationen wie Dauerlicht, Blinken oder Überblenden. Das kann reizvoll sein, ersetzt aber kein gleichmäßiges Licht, wenn Sie das bevorzugen.
Die Idena-Kette unten ist mit warmweißen LEDs, einer Timer-Funktion von 8 Stunden, einem Trafo und einer Nutzung innen und außen angegeben.

Für eine andere Wirkung kann ein Lichtvorhang ein Fenster oder eine Wand schmücken. Prüfen Sie die Produktseite, ob er für Ihren Einsatzzweck vorgesehen ist.

Kabel, Stecker, Verlängerung und schaltbare Steckdosenleiste
Das Netzkabel ist oft der schwächste Punkt. Achten Sie auf seine Länge, denn jede Verlängerung bringt zusätzliche Verbindungen mit, die vor Feuchtigkeit geschützt werden müssen. Verbinden Sie nicht mehr Ketten als in der Anleitung vorgesehen, und vermeiden Sie das Hintereinanderschalten mehrerer Verlängerungen.
Wenn Sie eine Steckdosenleiste mit Zeitschaltuhr verwenden, prüfen Sie, ob sie die Gesamtleistung Ihrer Lichterkette verträgt und für den Außenbereich zugelassen ist, falls die Kette draußen hängt. Auch Steckertypen unterscheiden sich je nach Land. Ein Produkt aus einem anderen Land benötigt unter Umständen einen Adapter, das sollten Sie vor der Bestellung klären.
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Fallstricke, die Sie vermeiden sollten
- Eine als „für außen“ beworbene Kette, die nicht für lange Einwirkung von Regen ausgelegt ist.
- Ein ungeschützter Trafo in einem feuchten Bereich.
- Eine nicht geprüfte Spannung vor dem Anschließen.
- Zu wenige LEDs für die zu dekorierende Fläche.
- Eine Steckdosenleiste oder Verlängerung, die die Gesamtleistung nicht verträgt.
Nehmen Sie sich ein paar Minuten für diese Punkte. So vermeiden Sie die meisten typischen Enttäuschungen im Dezember.



